Oft gestellte Fragen
1. Durch den Übergang von Röhren- auf Flachbildschirme ist der Stromverbrauch drastisch vermindert worden.
Tatsache: Ein Flachbildschirm gleicher Grösse benötigt im Betrieb nur etwa ein Drittel der Leistung eines Röhrenbildschirms. Da die Bildschirme aber grösser geworden sind und teilweise auch im Aus-Zustand Strom verbrauchen, ergibt sich beim Wechsel auf Flachbildschirme pro PC-Arbeitsplatz nicht immer eine grosse Einsparung. Auf jeden Fall sollte der Bildschirm in der Nacht und am Wochenende vom Stromnetz getrennt werden.
2. Häufiges Ein- und Ausschalten von PC, Bildschirmen und Druckern schadet diesen Geräten und verkürzt deren Lebensdauer.
Tatsache: Tests haben klar gezeigt, dass auch häufiges Ein- und Ausschalten die praktische Lebensdauer nicht verkürzt. Jedes Ausschalten spart Strom.
3. Häufiges Ein- und Ausschalten der Beleuchtung verkürzt die Lebensdauer der Leuchtmittel.
Tatsache: Auch häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die praktische Lebensdauer der üblicherweise verwendeten Leuchtmittel (Leuchtstoffröhren, Glühbirnen, Energiesparlampen) nicht. Jedes Ausschalten spart Strom.
4. Moderne PCs benötigen wesentlich weniger elektrische Energie als ihre Vorläufer.
Tatsache: Neuere PCs sind wesentlich leistungsfähiger als ältere Modelle. Ihr Stromverbrauch im Betrieb hat deshalb nicht zwingend abgenommen.
5. Dank Energiemanagement schalten moderne PC, Bildschirme und Drucker bei Nichtgebrauch immer in einen sparsamen Ruhezustand.
Tatsache: Gute Geräte sind heute mit einem solchen Energiemanagement ausgerüstet. In der Praxis ist diese Funktion aber oft nicht oder falsch aktiviert - und deshalb nicht wirksam. Bewegte Bildschirmschoner verhindern zudem den Übergang in einen Energiesparzustand.